Naturbeobachtung

Im Naturpark Westhavelland erleben Sie vielfach noch gut erhaltene Naturlandschaften. Im größten zusammenhängenden Feuchtgebiet Westeuropas können Sie zu unterschiedlichsten Jahreszeiten erlebnisreiche Naturbeobachtungen machen. Eine reiche Tierwelt von Biber über Großtrappe bis hin zu Zauneidechsen lebt in einem Biotop voller seltener Pflanzenarten wie Wollgras und Färberscharte.

Manchmal braucht es etwas Geduld, bis Sie Ihre Entdeckungen machen. Bestens geeignet dafür sind die Aussichtstürme in verschiedenen Gebieten des Naturparkes. Meist stehen sie an besonders interessanten Stellen mit viel Wildbestand.

Zur jeder Jahreszeit kann man etwas erleben. Im Frühjahr ist es die Großtrappenbalz in Buckow, im Sommer die Küken der Wildgänse am Gülper See, im Herbst die Kranichrast in Utershorst. Im Winter können Sie die Singschwäne mit ihrem herrlichen Gesang auf dem Beobachtungsturm in der großen Grabennierung erleben. Interessierten Gästen stehen hochwertige Feldstecher zur Ausleihe zur Verfügung.

Möchten Sie die einzigartige Natur und den faszinierenden Sternenhimmel intensiv erleben. Dann buchen Sie das Erlebnispaket Natur und Sterne.

Vogelbeobachtungsturm mit zwei Beobachtungsständen am Gülper See

Beschreibung

Der Gülper See ist ein etwa 1,5 Meter tiefer See, der in Folge der letzten Eiszeit entstanden ist. Er ist Teil der unteren Havelniederung, die als größtes zusammenhängendes Feuchtgebiet Mitteleuropas gilt.
Der See ist wichtiger Rastplatz für Kraniche, Enten, Gänse, Möwen, Seeschwalben und Limikolen.

Ein Aussichtsturm und zwei überdachte Beobachtungsstände liegen am Südufer des Gülper Sees, an der kleinen Asphaltstraße zwischen Prietzen und Gülpe. Der Beobachtungsturm befindet sich in unmittelbarer Nähe der Straße. Dieser Beobachtungsturm ist über einen kurzen Fußweg durch den Wald zu erreichen (Infotafel an der Straße).

Zwei Beobachtungsstände mit Schautafeln befinden sich zwischen auch am Südufer jeweils 10 bzw. 20 Gehminuten vom Beobachtungsturm entfernt. Dort hat man einen direkten Blick auf dem Flachsee mit offener Uferzone.

Tipp

  • Im Frühjahr können Sie direkt auf den Wiesen am Ufer, Gänse mit ihre Jungen ( Gössel ) sehen. Es ist ein herrliches Bild diese Gänsefamilien zu beobachten.
  • Im Sommer und Herbst erfolgt abends ein spektakulärer Einfall von Saat- und Blessgänsen (regelmäßig über 100.000 Vögel). Vor dem Turm liegt eine kleine Halbinsel, auf der sich besonders viele Wasservögel zur Rast sammeln und hervorragend zu beobachten sind.
  • Im Herbst fallen dann noch bis zu mehreren Tausende Kraniche zur Dämmerung auf den See ein. Sie nutzen den See als Schlafplatz und Schutz vor Räubern wie z. B. „Meister Reinicke“
  • Besuchen Sie auch das Naturparkzentrum in Milow. Dort können Sie eine einzigartige Ausstellung zu vielen Themen der Havel und des Naturparks erleben. Auch für Kinder ist ein Besuch im Naturparkzentrum empfehlenswert.
  • Damit Sie ein faszinierendes Beobachtungserlebnis erleben, empfehlen wir Ihnen, sich unser Erlebnispaket Natur und Sterne auszuleihen.

Anfahrt

Von B102 in Richtung Rhinow Abzweig Spaatz, dann über Wolsier nach Prietzen. In Prietzen ist der Gülper See ausgewiesen.

GPS:

Vogelbeobachtungsturm
52.73333 12.248801

Beobachtungsstand I
52.731445 12.258686

Beobachtungsstand II
52.731044 12.264651

Beobachtungstürme, Großtrappenschutzstation Buckow

Beschreibung

m Gebiet des Havelländischen Luches besteht die Möglichkeit einer besonderen Vogelbeobachtung. Hier ist die äußerst seltene Großtrappe angesiedelt. Die Großtrappe ist die schwerste flugfähige Vogelart der Erde. Diese Vogelart steht immer noch auf der Roten Liste, der von Aussterben bedrohten Tierarten.
Schutz und Entwicklung der Großtrappenbestände sind Aufgabe der staatlichen Vogelschutzwarte und des Fördervereins Großtrappenschutz e.V. in Buckow bei Nennhausen.

Ein Highlight ist die Beobachtung dieser seltenen Art während der Balzzeit zwischen Mitte März bis Anfang Juni. Bei diesem einzigartigen „Schauspiel“, blasen sich förmlich die Hähne mit Ihrem prachtvollen Federkleid auf, um damit um die Gunst der Hennen zu werben. Dieses einzigartige Naturerlebnis sollte man einfach mal gesehen haben. In dieser Zeit werden geführte Touren und Beobachtungstermine angeboten. Im Winter halten sich die Trappen in kleinen Gruppen vor allem auf Rapsäckern auf.

Tipp

  • Das NaturparkZentrum Westhavelland bietet während der Balzzeit und im Winter Führungen an.
  • Um die Großtrappen während der Balzzeit gut zu sehen, empfiehlt es sich in den frühen Morgenstunden von Sonnenaufgang bis zum Vormittag und in den späten Nachmittagsstunden bis zum Sonnenuntergang von beiden Beobachtungstürmen „Ausschau“ zu halten.
  • Während der Balzzeit können Sie eine Ausstellung zum Großtrappenprojekt in der Vogelschutzwarte Buckow, ab dem 2. April immer Samstag und Sonntag sowie Feiertag von 14.00 – 17.00 Uhr besuchen. Mehr Informationen unter unter: www.grosstrappe.de
  • Für Beobachtungen von Großtrappen ist ein guter Feldstecher oder ein Großfernglas mit Stativ erforderlich. Sofern es bei Ihnen nicht vorhanden ist, so können Sie gern bei uns das Erlebnispaket Natur und Sterne ausleihen.
  • Weitere Informationen zum Thema Großtrappenschutzprojekt erhalten Sie unter: www.grosstrappe.de

Anfahrt

Vogelschutzwarte:
Von Nennhausen kommend ca. 200 m vor dem Orteingang Buckow.
Turm I :
Von Buckow kommend in Richtung Garlitz, nach ca. 1 Kilometer links ( ausgeschilderter Weg ) abbiegen.
Turm II :
Von Buckow kommend in Ort Garlitz einfahren und dann sofort nach links in die Dorfstrasse abbiegen

GPS:

Vogelschutzwarte:
Turm I : 52.579498, 12.575920
Turm II : 52.569529, 12.572939

Vogelbeobachtungsturm Grützer Bogen

Beschreibung

Im Naturschutzgebiet Untere Havel befindet sich an einem Havelbogen der Vogelbeobachtungsturm auf der östlichen Uferseite, der Havel. Dort ist einen Überschwemmungsgebiet mit Wiesen und Schilfgürtel vorhanden.

Der überdachte Beobachtungsturm steht an der Landstraße zwischen Hohennauen nach Parey. Das Fahrzeug kann man am Straßenrand stehen lassen und geht nur wenige Meter zum Turm. Vor dem Turm befindet sich im Überschwemmungsgebiet ein Brutplatz von Stockenten, Pfeifenten, Löffelenten, Reiherenten, Graugans, Bekassine, Kiebitz und Schwarzhalstaucher.

Tipp

  • Im Frühjahr können Sie direkt auf den Wiesen am Ufer, Gänse mit ihre Jungen ( Gössel ) sehen. Es ist ein herrliches Bild diese Gänsefamilien zu beobachten.
  • Auch die Entenarten können Sie im Frühling mit Ihren Jungen Küken beobachten.
  • Im Herbst und Winter sind einige Überwinterungsgäste zu sehen. So können Gänse, Graureiher, Silberreiher, Sing und -Höckerschwäne zu bewundern sein.
  • Nach der Beobachtung können Sie gern die Ausstellung in der Naturparkverwaltung Parey besuchen.
  • Besuchen Sie auch das Naturparkzentrum in Milow. Dort können Sie eine einzigartige Ausstellung zu vielen Themen der Havel und des Naturparks erleben. Auch für Kinder ist ein Besuch im Naturparkzentrum empfehlenswert.
  • Damit Sie ein faszinierendes Beobachtungserlebnis haben, empfehlen wir Ihnen, sich unser Erlebnispaket Natur und Sterne auszuleihen.

Anfahrt

Von der B102 kommend, fahren Sie in der Ortslage Hohennauen auf Höhe der Kirche in Richtung Parey. Nach ca. 3 km sehen Sie auf der linken Seite den Vogelbeobachtungsturm.

GPS:

52.673541 12.281701

Vogelbeobachtungsturm Große Grabenniederung

Beschreibung

Im Naturschutzgebiet Untere Havel befindet sich im Feuchtgebiet zwischen Wiesen und Kanälen der Vogelbeobachtungsturm auf der östlichen Seite, der Havel.

Tipp

  • Im Frühjahr können Sie direkt auf den Wiesen, Gänse mit ihre Jungen ( Gössel ) sehen. Es ist ein herrliches Bild diese Gänsefamilien zu beobachten.
  • Auch die Entenarten können Sie im Frühling mit Ihren Jungen Küken beobachten.
  • Im Herbst und Winter sind einige Überwinterungsgäste zu sehen. So können Gänse, Graureiher, Silberreiher, Sing und -Höckerschwäne zu bewundern sein.
  • Das „Trompeten“ der Singschwäne ist auch weitem zu hören und ist ein einzigartiges Schauspiel.
  • Wenn man besonderes Glück hat, dann kann man auch einen Biber beim Ausflug beobachten.
  • Nach dem Besuch auf dem Turm, kann man in Richtung Gülpe auf dem Deich entlang der Havel, gute Beobachtungen durchführen.
  • Nach der Beobachtung können Sie gern die Ausstellung in der Naturparkverwaltung Parey besuchen.
  • Besuchen Sie auch das Naturparkzentrum in Milow. Dort können Sie eine einzigartige Ausstellung zu vielen Themen der Havel und des Naturparks erleben. Auch für Kinder ist ein Besuch im Naturparkzentrum empfehlenswert.
  • Damit Sie ein faszinierendes Beobachtungserlebnis haben, empfehlen wir Ihnen, sich unser Erlebnispaket Natur und Sterne auszuleihen.

Anfahrt

Von der B102 kommend, fahren Sie in der Ortslage Hohennauen auf Höhe der Kirche in Richtung Parey. In Parey hinter der Kirche rechts, in Richtung Gülpe fahren. Dann fahren Sie den betonierten Agrarweg in Richtung Gülpe. Nach ca. 2 km sehen Sie auf der rechten Seite den Beobachtungsturm an einem Kanal. Bitte das Auto an dem Agrarweg abstellen und zu Fuß zum Turm laufen.

GPS:

52.693958 12.240150

Vogelbeobachtungsturm Grütz

Beschreibung

Im Naturschutzgebiet Untere Havel befindet sich an einem Havelbogen der Vogelbeobachtungsturm auf der westlichen Uferseite der Havel. Dort ist einen Überschwemmungsgebiet mit Wiesen und Schilfgürtel vorhanden.

Lage:

Vor dem Turm befindet sich im Überschwemmungsgebiet ein Brutplatz von Stockenten, Pfeifenten, Löffelenten, Reiherenten, Graugans, Bekassine, Kiebitz und Schwarzhalstaucher.

Tipp

  • Im Frühjahr können Sie direkt auf den Wiesen am Ufer, Gänse mit ihre Jungen ( Gössel ) sehen. Es ist ein herrliches Bild diese Gänsefamilien zu beobachten.
  • Auch die Entenarten können Sie im Frühling mit Ihren Jungen Küken beobachten.
  • Im Herbst und Winter sind einige Überwinterungsgäste zu sehen. So können Gänse, Graureiher, Silberreiher, Sing und -Höckerschwäne zu bewundern sein.
  • Besuchen Sie auch das Naturparkzentrum in Milow. Dort können Sie eine einzigartige Ausstellung zu vielen Themen der Havel und des Naturparks erleben. Auch für Kinder ist ein Besuch im Naturparkzentrum empfehlenswert.
  • Damit Sie ein faszinierendes Beobachtungserlebnis haben, empfehlen wir Ihnen, sich unser Erlebnispaket Natur und Sterne auszuleihen.

Anfahrt

Sie fahren im Stadtgebiet Rathenow in Richtung Westen, Berliner Straße, Steinstraße, Genthiner Straße. Auf der Genthiner Straße biegen Sie in Richtung Göttlin und Grütz ab. Dann fahren Sie durch Göttlin nach Grütz. In Grütz fahren Sie im Dorfzentrum nach rechts auf den Straßen, Grützer Dorfstrasse, Dravisweg. Dann fahren Sie ein kurzes Stück auf der Fahradstraße bis in Sichtweite auf der linken Seite am Waldrand der Beobachtungsturm zu sehen ist. Direkt am Beobachtungsturm, können Sie den PKW abstellen.

GPS:

52.662336 12.295313

Vogelbeobachtungsturm Utershorst

Beschreibung

Der Vogelbeobachtungsturm Utershorst befindet sich im weitläufigen Wiesengelände im SPA –Gebiet „ Rhin-Havelluch“. Nordöstlich befinden sich die Klärteiche der Stadt Nauen und weithin sichtbar die Antennenanlagen des Funkamtes. Das gesamte Gebiet um den Vogelbeobachtungsturm ist ein Vorsammelplatz der Kraniche.

Tipp

  • Den Herbstzug der Kraniche kann man von September bis November beobachten
  • Es ist ein herrliches Spektakel wenn man tausende Kraniche mit trompetenden Rufen aus dem Vogelbeobachtungsturm bei Äsen beobachten kann.
  • Zum Einbruch der Dunkelheit brechen sie mit lauten Rufen auf zu den Klärteichen. Die Klärteiche nutzen sie als Schlafplatz und Schutz vor Räubern wie z. B. „Meister Reinicke“.
  • Zuweilen kann man jagende Kornweihen, Wildgänse und Singschwäne beobachten.
  • Empfehlenswert ist ein Abstecher nach Linum. Das Gebiet um die Linumer Teiche gehört zum größten Kranichrastplätzen in Brandenburg. Die "Storchenschmiede Linum" des NABU Berlin hält dazu Informationsmaterial bereit und bietet zudem Führungen im Gebiet an.
  • Besuchen Sie auch das Naturparkzentrum in Milow. Dort können Sie eine einzigartige Ausstellung zu vielen Themen der Havel und des Naturparks erleben. Auch für Kinder ist ein Besuch im Naturparkzentrum empfehlenswert. Man kann dort auch einen Kranich hautnah bewundern.
  • Damit Sie ein faszinierendes Beobachtungserlebnis erleben, empfehlen wir Ihnen, sich unser Erlebnispaket Natur und Sterne auszuleihen.

Anfahrt

Fahren Sie auf der B5 in Richtung Nauen. In Nauen biegen Sie dann auf die B273 in Richtung Kremmen. Kurz hinter Nauen biegen Sie bitte in Richtung Hertefeld ab. Nach ca. 3 km durchfahren Sie Utershorst und überqueren kurz darauf den Großen Havelländischen Hauptkanal. Nach 100 m biegt die Straße nach links ab. Im Scheitelpunkt der Kurve liegt rechter Hand der Vogelbeobachtungsturm, an dessen Fuß man parken muß.

GPS:

52.640233 12.855202

Vogelbeobachtungsturm am Strengsee

Beschreibung

Der Beobachtungsturm liegt am Strengsee. Der Strengsee ist eine Wiedervernässungsfläche zwischen dem Rietzer- und dem Netzener See. Wegen der Vielzahl der Wasservögel und der günstigen Bedingungen ist dies ein hervorragender Beobachtungsplatz.

Tipp

  • Vom Turm aus kann man im Frühjahr und Sommer vier Taucherarten, acht Entenarten, Seeschwalben, den Eisvogel und Fischadler beobachten.
  • Hier befindet sich eine der größten Kolonien des Schwarzhalstauchers in Deutschland.
  • Wenn man Glück hat, dann kann man den Seeadler, der auf einem Pfahl in mitten von Graugänsen sitzt, sehen.
  • Am gegenüberliegenden Ufer, kann man eine Kormorankolonie beobachten.
  • Im Frühjahr und Herbst rasten hier tausende von Saat- und Blassgänsen und bis zu 4.000 Kraniche.
  • Im Turm liegt ein Buch aus, indem man die Beobachtungen der letzten Zeit nachlesen und eigene Beobachtungen eintragen kann.
  • Um den Streng gibt es einen 9 km langen Rundweg entlang ausgedehnter Schilfgebiete, Feuchtwiesen und Äcker.
  • Damit Sie ein faszinierendes Beobachtungserlebnis erleben, empfehlen wir Ihnen, sich unser Erlebnispaket Natur und Sterne auszuleihen.

Anfahrt

Auf der A2 die Abfahrt Netzen nehmen. Im Ort Netzen rechts in die gepflasterte Dorfstraße einbiegen, die am Dorfende in einen Plattenweg übergeht, der durch die Felder zum Emster Kanal führt. Vor der Kanalbrücke befindet sich ein Parkplatz. Hinter der Kanalbrücke geht es links am Kanal entlang und nach 300 m rechts ab zum Turm.

GPS:

52.358018 12.688064

Aussichtsplattform Premnitz

Beschreibung

Die Aussichtsplattform ist im Rahmen der Bundesgartenschau 2015 entstanden. Die Besucher können über eine Treppe aber auch mit dem Fahrstuhl die Aussichtsplattform in 11m Höhe auf dem Pumpwerkgebäude betreten. Von hier haben Sie einen herrlichen Ausblick über dem Fluss Havel mit den angrenzenden Wiesen sowie den Stadtpark der anlässlich der BUGA 2015 geschaffen wurde. Auf der Plattform sind viele Informationstafeln zu Landschaft, Flora & Fauna des Naturparks Westhavelland vorhanden.

Das Pumpengebäude ist 1972 durch das Chemiefaserwerk Premnitz errichtet worden. Im Pumpengebäude befinden sich neben den Wasserpumpen mit einer Leistung von 4 Mio. Liter, die Rechen- und Siebanlage zur Reinigung des Havelwassers, dass anschließend zur weiteren Aufbereitung den Unternehmen im nahegelegenen Industriepark zur Verfügung gestellt wird. Die Aussichtplattform ist mit einem Fahrstuhl ausgerüstet und demzufolge barrierefrei erreichbar.

Tipp

  • Damit Sie ein faszinierendes Beobachtungserlebnis haben, empfehlen wir Ihnen, sich unser Erlebnispaket Natur und Sterne auszuleihen.

Anfahrt

Sie fahren von der B 102 in Premnitz auf der Höhe der Star-Tankstelle in die Alte Hauptstrasse. Wenn auf der linken Seite das Gerhart – Hauptmann- Strasse beginnt, dann sehen Sie auf der rechten Seite das Pumpwerkgebäude.

Öffnungszeiten:

Mai - Oktober: 9:00 - 20:00 Uhr | November - April: 9:00 - 16:00 Uhr

GPS:

52.527141 12.337585

Aussichtsturm Götzer Berge

Beschreibung

Auf dem 108 Meter hohen Berg befindet sich der 42 Meter hohe Turm. Die Stahlkonstruktion mit rund 150 Treppenstufen ragt schon aus der Ferne als Dreieck zwischen den Kieferkronen empor. Besucher können, auf einer Höhe von 135 m über Null, eine atemberaubende Sicht über das Havelland genießen. 

Die Form des Turmes ist eine heimliche Ehrung an die Trigonometrie – und damit an die Geschichte des Ortes.

Die Schwindelerregenden Höhen haben schon immer einen Reiz auf die Anwohner der Mittleren Havel ausgeübt. Seit dem 19. Jahrhundert ist der Götzer Berg Vermessungspunkt gewesen, immer war er mit einem Holzturm bekrönt. Die schöne Aussicht war offiziell den sogenannten Geodäten vorbehalten, die mithilfe von Spiegeln und Winkelmessgeräten die Landschaft protokollierten.

Der letzte Turm verschwand in den 1970er Jahren, Elektrooptische Geräte haben die Trigonometrische Vermessung abgelöst, später kamen Satelliten und GPS. Doch die Anwohner haben den weiten Blick über das Havelland nie vergessen. Jahrelang haben sie um einen neuen Turm gekämpft, aber immer hatte es am Geld gefehlt.

Der Landkreis Potsdam- Mittelmark, die Gemeinde und ein Förderverein haben dann mit Mitteln der EU und mit der Unterstützung der Handwerkskammer gebaut. Die Einweihung fand am 14.06.2012 statt.

Aussichtsturm auf dem Götzer Berg. Erreichbar über gut ausgeschilderte Rad- und Wanderwege.

Tipp

Damit Sie ein faszinierendes Beobachtungserlebnis haben, empfehlen wir Ihnen, sich bei uns Feldstecher auszuleihen.

Anfahrt

PKW im Ortszentrum abstellen und dann den ausgeschilderten Wanderweg zum Aussichtsturm wandern. Länge des Wanderwegs ca. 1,3 km.

GPS:

52.435826 12.727105

Bismarkturm Rathenow

Beschreibung

Der Weinberg war bereits in der Vergangenheit ein beliebtes Ausflugsziel. Neben dem Weinanbau waren bis zum 2. Weltkrieg Parkanlagen mit vielen Blumenbeeten angelegt worden. Der höchste Punkt des Weinbergs ist der Kiekeberg. Er wurde für den Standort des Bismarckturmes gewählt. Die Einweihung fand am 21. Juni 1914 statt.

Das weithin sichtbare Bauwerk bildet neben dem Kirchturm das zweite Wahrzeichen der Stadt Rathenow. Seine Höhe beträgt 34 Meter. In seiner unteren offenen Halle stand eine 4 Meter hohe Bronzefigur des Altkanzlers. Die Statur wurde 1942 demontiert und eingeschmolzen. Im oberen Innenraum war eine Gedenkstube eingerichtet worden.

Erreicht wird diese Höhe nach dem Besteigen einer der steinernen Wendeltreppen, die sich in den beiden Seitenpfeilern befinden.

Der Bismarckturm wurde im Zusammenhang der Vorbereitungen zur Landesgartenschau Jahre 2006 saniert. Zur Landesgartenschau 2006 wurde die unmittelbare Umgebung des Bismarckturmes neu gestaltet. Direkt vor dem Turm wurde ein Garten angelegt, der mit vielen schönen Blumen und Stauden die Kulisse für das Erinnerungsfoto werden kann.

Zur BUGA 2015 wurde der Garten nochmals neu gestaltet, da dieses Gelände ein Teil des Rathenower BUGA-Areals war. Am Zugang zum Bismarck-Turm wurde der Senkgarten in eine offene Waldebene verwandelt. Der Bismarckturm war auch Veranstaltungsfläche für die BUGA. Nun wird der Bismarkturm vom Optikpark in der Zeit vom 24.April 2016 bis zum 3. Oktober betreut und ist täglich geöffnet.

Tipp

  • Damit Sie ein faszinierendes Beobachtungserlebnis haben, empfehlen wir Ihnen, sich bei uns Feldstecher auszuleihen.

Anfahrt

Sie fahren in Rathenow zur Straße „Am Alten Hafen“ und laufen dann über den sehenswerten Altstadtfriedhof zum Bismarkturm.

Oder Sie besuchen den Optikpark und gehen über die sehenswerten BUGA- Brücke zum Bismarkturm.

Öffnungszeiten

Von Mitte April bis Anfang Oktober. Genaue Informationen bei Optikpark Rathenow unter Tel.: 03385 4985-0

GPS:

52.598293 12.332492

Friedenswarte im Bürgerpark Marienberg Brandenburg an der Havel

Beschreibung

Der Brandenburger Spielwarenfabrikant Ernst Paul Lehmann initiierte den Bau einer Bismarckwarte auf dem Marienberg inmitten einer großen städtischen Parkanlage. Die Pläne zur Warte stammten von Bruno Möhring. Am 1. April 1905 erfolgte die Grundsteinlegung und genau drei Jahre später, am 1. April 1908, wurde der etwa dreißig Meter hohe Turm zusammen mit einem neu gestalteten südlichen Aufgang eröffnet. Der Turm bestand aus einem aus Klinkern gemauerten Kern, während das Äußere mit Granitfindlingen gestaltet wurde. In einem Innenraum befand sich eine Halle mit einer Feuerschale, welche zu feierlichen Anlässen entzündet wurde. Der Schein des Feuers war weithin sichtbar. Eine Treppe führte zu einer Aussichtsplattform.

Am 31. August 1958 wurde die Bismarckwarte auf Beschluss der Stadtverordnetenversammlung in Friedenswarte umbenannt.

1974 bis 1975 wurde die Parkanlage auf dem Marienberg umfassen zu einem etwa 22 Hektar großen „Park der Kultur und Erholung“ umgestaltet. Beispielsweise wurde in diesem Zusammenhang ein seit 1941 bestehender Soldatenfriedhof beseitigt. Am 22. März 1974 wurde die seit 2 Jahren gesperrte ehemalige Bismarckwarte gesprengt und bis auf einen Sockel aus Feldsteinen abgetragen.

Auf dem Feldsteinsockel wurde anschließend innerhalb eines halben Jahres ein neuer Turm errichtet. Zum 25. Jahrestag der Gründung der DDR, am 7. Oktober 1974, wurde er fertiggestellt.

Architekten des Bauwerks waren Günter Franke und Wolfgang Schoppe. Der Aussichtsturm hat eine Höhe von 32,5 Meter. Er besteht aus einem aus Beton konstruierten Treppenaufgang und fünf mit Chrom-Nickel-Stahl und Glas verkleideten geschlossenen und fünf offenen Aussichtsplattformen. Für Auf- und Abstiege bestehen im Inneren, separate Wendeltreppen mit jeweils 180 Stufen. Die jeweils fünf offenen und fünf geschlossenen Ebenen sollten an den 25. Jahrestag der DDR-Gründung erinnern.

Im Jahr 1997 wurde der Turm unter Denkmalschutz gestellt. Ab dem Jahr 2001 war die Friedenswarte Brandenburg Schauplatz einer von Dr. Motte installierten Lichtskulptur. Eine Sanierung des Turms erfolgte im Jahr 2006. Der Marienberg war zentrale Park- und Gartenanlage der Bundesgartenschau 2015 und die Friedenswarte Teil des Gartenschaugeländes.

Tipp

  • Damit Sie ein faszinierendes Beobachtungserlebnis haben, empfehlen wir Ihnen, sich bei uns Feldstecher auszuleihen.

Anfahrt

Sie fahren in Brandenburg zur Bergstrasse / Am Marienbergstrasse. Dort befindet sich der Eingang zum Marienberg

Öffnungszeiten

Informationen unter www.stg-brandenburg.de

GPS:

52.414797 12.548896